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Wald

Ãste vor blauem Himmel „Erzähle, und ich vergesse,
zeige, und ich erinnere,
lass es mich tun, und ich verstehe.“



Da es in der weiteren Kita-Umgebung für die Kinder wenig sicheren und natürlichen Raum gibt, in dem die Kinder sich selbst, Pflanzen und Tiere in direktem Kontakt wahrnehmen können, fahren wir wöchentlich in den Wald.

Aus pädagogischer Sicht ermöglicht ein Aufenthalt im Wald Erfahrungen, die für die gesamte kindliche Entwicklung förderlich sind und die in vergleichbarer Form und Vielfalt kaum in einem anderen Umfeld gemacht werden können.
Eine Ameise krabbelt über den Boden. Ein Käfer landet auf dem Ärmel und kann Freude oder Furcht auslösen. Die Bäume rauschen im Wind. Die Erde riecht. Durch die Jahreszeiten verändern sich vertraute Orte. Sie nehmen ein anderes Gesicht an.

Die Sensibilisierung der Sinne, das Hervorrufen von Neugier und Gefühlen ermöglicht den Aufbau einer emotionalen Beziehung zur Natur. Die Erfahrungen im Wald können die Grundlage für einen späteren respektvollen und bewussten Umgang mit der Natur sein.

 

Kinder spielen auf einem Baumstumpf Blick durch die Ãste nach unten auf spielende Kinder zwei Kinder schauen aus einem Erdloch zwei Kinder im Wald

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Theaterspiel

Theaterspieler stehen im Kreis um die Krippe Maria und Josef

Aufgrund der Erfahrung als Theater- und Drama-Therapeutin kann Gabriela Pätzold in unserem Theaterraum professionelle Theaterarbeit und Dramatherapie anbieten.
In der Theaterarbeit werden die Wahrnehmung, die Beweglichkeit, das Gruppengefühl und die Freude am eigenen Ausdruck durch Übungen und Spiele verstärkt. Wir führen szenische und improvisierte Theaterstücke auf.
Die Dramatherapie ist eine Methode, mit der die Erzieherin Kinder, die im Gruppenalltag in ihrer sozialen Rolle festgelegt sind, dabei unterstützen kann, neue Rollen auszuprobieren. Sie kann sehr unsichere Kinder oder Kinder, die in bestimmten Situationen ängstlich sind, durch das dramatherapeutische Spiel zu neuen Handlungsweisen ermuntern.

Christi Geburt mit Besuch aus Australien

Gabriela, die Theaterleiterin mit grünem Schal Josef und Maria stehen an der Krippe und schauen auf das Christuskind Maria streichelt das Christuskind Theaterspieler stehen im Kreis um die Krippe ein Kind liegt, andere schauen umher ein Kind liegt, andere schauen umher Maria, Josef und Papp-Ohr-Hasen Kinder mit Pappohren Maria, Josef und Papp-Ohrhasen an der Krippe Kinder (Papp-Ohr-Hasen) ganz konzentriert Kind mit roter Brille strahlt

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Körper und Gesundheit

Die Kinder der Altersgruppen in unserer Kita denken und erleben die Umwelt mit ihrem Körper. Gerd E. Schäfer, Professor für Frühpädagogik an der Universität Köln, schreibt: „Jede Wahrnehmung über den Körper und die dazugehörigen Deutungen sind die Quelle der konkreten Lebenserfahrungen des Kindes und bestimmen sein persönliches Wachstum.“ (aus: Bildung beginnt mit der Geburt, Weinheim 2005)
Bei Verletzungen, seien sie auch noch so klein, und bei Krankheiten brauchen die Kinder unsere Aufmerksamkeit.
Bei Krankheiten brauchen die Kinder eine Auszeit, sie müssen zu Hause bleiben.

Kinder sind interessiert an ihrem Körper, sie interessieren sich für ihre Körperausscheidungen, sie schauen sich gegenseitig zu, wollen beim Wickeln der Krippenkinder dabei sein.
Die sogenannte Sauberkeitserziehung ist für uns ein Prozess, der eng mit der Entwicklung der Selbstständigkeit des einzelnen Kindes verbunden ist. Wir geben den Kindern die Zeit, die sie brauchen, um aufs Töpfchen oder auf die Toilette zu gehen.

 

Die Kinder untersuchen sich gegenseitig und stellen Geschlechtsunterschiede fest. Im Morgenkreis greifen wir das Thema mit zwei Handpuppen auf. Über diese erfahren die Kinder, dass es erlaubt ist, sich nackt auszuziehen, sich zu berühren, zu untersuchen und das es dabei Regeln gibt. Eine Regel heißt, dass das gegenseitige Untersuchen von allen gewollt sein muss, sonst gilt die „Stopp“-Regel.

Wie in den Hamburger Bildungsempfehlungen beschrieben, geht die Gesundheitserziehung weit über das Einüben des Zähneputzens und des Händewaschens in der Kita hinaus. Sie umfasst vielfältige Bewegungsanregungen, berücksichtigt psychomotorische Aspekte, gesunde Ernährung, Ruhen und Ausagieren ebenso wie die Sorge um das Engagement für eine gesunde Umwelt.

Unser Essen besteht zum größten Teil aus Vollwertkost. Das Mittagessen beziehen wir von „Essen für Kinder“, einer Cateringfirma. Süßigkeiten gibt es manchmal in Form von Vollkornkeksen, Bio-Gummibären und an Geburtstagen.

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Bildhaftes Gestalten und Töpfern

Mädchen steht mit Pinsel vor großen Papierflächen

Zeichnen, Kneten, Kleben, Malen sollten für die Kinder etwas Alltägliches werden. Weiße und farbige Papiere, Buntstifte, Kinderscheren, Knete und andere Materialien, z. B. Wolle, verschiedene Stoffe, sind für alle Kinder immer erreichbar. Sie befinden sich im offenen Essens- und Spielbereich.
Im Atelierraum kann großflächig und plastisch mit verschiedenen Materialien gearbeitet werden. Die Kinder lernen verschiedene Techniken kennen. Einmal in der Woche kommt eine Töpferin in die Kita. Die Jüngeren erforschen erst einmal das Material, sie drücken, matschen, kneten voller Wonne. Wenn die Kinder sich mit dem Material auskennen, haben sie oft genaue Vorstellungen darüber, was sie daraus gestalten wollen. Nach Gesprächen entstehen dann themenbezogene eigene Arbeiten, z. B. Drachen, Wunschbehausungen, menschliche Figuren oder auch Gemeinschaftsarbeiten.

 

Töpferin vor einem Tonhaufen

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Kinderreise

Großer Bus mit kleinen Kindern vor dem Gepäckfach

Einmal im Jahr machen wir mit den Elementarkindern eine 4-tägige Kinderreise. In den letzten Jahren sind wir zum Regenbogen-Hof nach Clenze gefahren. Für viele Kinder ist es sehr aufregend, ohne Eltern auf eine Reise zu gehen. Die meisten Kinder werden durch die Reise in ihrer Selbstständigkeit und ihrem Selbstbewusstsein gestärkt.

Kita-Übernachtung

Vor der Kinderreise übernachten die Kinder in der Kita. Wenn möglich, beteiligen sich alle ErzieherInnen und PraktikanntInnen. Für viele Kinder ist es die erste Übernachtung ohne Eltern. Die Übernachtung ist ein Fest. Mit den Kindern planen wir das Essen und mit welchen Kindern und ErzieherInnen was stattfinden soll.

Weitere Informationen zum Regenbogen-Hof finden Sie unter:
www.regenbogen-hof.de
Familie Graeff, Mützen 7, 29459 Clenze
Telefon: 05844-17 92, E-Mail: Regenbogen-hof@t-online.de

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Ausflüge

Je älter die Kinder werden, desto größer wird ihr Interesse an der Umwelt. Wir erschließen die äußere Umwelt über Stadterkundungen. Wir besuchen mit den Kindern Theateraufführungen und Kinderkonzerte. Um tiefer in bestimmte Themenbereiche vorzudringen, besuchen wir Museen.

 

Teleskop im Ausstellungsraum Kinder an einer Rakete Kinder vor Röhren

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